Geschrieben von Nikita Makarov
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Der Landkreis Göttingen wird im laufenden Jahr 8,6 Mio. Euro mehr für die Jugendhilfe ausgeben als ursprünglich geplant. Das wurde gestern im Göttinger Kreistag beschlossen. Die Fraktionen im Kreistag waren sich dabei einig, dass trotz finanziell schwerer Lage Kinder und Jugendliche in prekären Situationen nicht auf der Strecke bleiben sollten. Kritik gab es allerdings am Land Niedersachsen und am Bund. Markus Jerrentrup von der CDU-Fraktion bezeichnete die hohen Kosten der Jugendhilfe als die größte Herausforderung für den Landkreis. Das Land müsse sich dringend an der Jugendhilfe beteiligen, so Jerrentrup. Auch Christa Bauer-Schmidt aus der SPD-Fraktion bemängelte, dass der Landkreis im Stich gelassen werde. Sie ergänzt, dass gerade gute Präventionsarbeit langfristig Geld sparen könne. Dabei lobte Bauer-Schmidt die Arbeit der Jugendhilfe im Landkreis. Hier würden die Ämter gut und kompetent agieren.