Geschrieben von Nikita Makarov
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Die Stadt Göttingen wird in diesem Jahr wahrscheinlich wieder ein Rekordminus erwirtschaften. Die Stadt erwartet, Stand jetzt, ein Defizit von knapp 82 Millionen Euro. Damit wurde die Prognose von etwa 52 Millionen Euro an Minus um etwa 30 Millionen überboten. Allerdings bewege sich das Defizit auf ähnlichem Niveau wie bereits 2024. Durch das hohe Defizit ist die Stadt nun verpflichtet einen Nachtragshaushalt zu erstellen. Dieser wurde heute im Finanzausschuss vorgestellt und soll im Februar durch den Rat beschlossen werden. Stadtkämmerer Christian Schmetz unterstrich, dass die Stadt in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt sei. Auch Oberbürgermeisterin Petra Broistedt betont, dass die Geldtöpfe leer seien. Investitionen müssen über Kredite finanziert werden, so Broistedt. Auch für 2026 erwartet die Stadt ein Defizit von knapp 60 Millionen Euro.