Geschrieben von Nico Mader
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Harter Schlag für die linksextreme Rote Hilfe mit Sitz in Göttingen: Die Sparkasse Göttingen hat ihr offenbar das Konto gekündigt. Als Grund vermutet die Organisation, dass die Kündigung mit der aktuellen US-Politik zusammenhängt. Dort stufte die Trump-Regierung die ‚Antifa Ost’ als Terrorgruppe ein. Die Rote Hilfe unterstützt einen Personenkreis aus diesem Milieu. Die Sparkasse Göttingen hat gegenüber der taz gesagt, dass sie zu Bankangelegenheiten von Kunden keine Kommentare abgibt; auch datenschutzrechtlich ginge dies nicht. Parallel zur Konto-Kündigung durch die Sparkasse ist auch die GLS-Bank tätig geworden; sie kündigte der Roten Hilfe ebenfalls das Konto. Die beiden Kündigungen haben für die Organisation Folgen: Spenden annehmen, Mitarbeiter bezahlen oder Personen finanziell zu unterstützen, wird ohne Konto schwierig. Aufgelöst werden sollen die beiden Konten nach Informationen der taz innerhalb der nächsten beiden Monate.