Nun einziger Standort in Northeim: geplante Zusammenlegung der Bereitschaftsdienste in Northeim und Einbeck sorgt für Kritik
Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen legt die Bereitschaftsdienstpraxen von Einbeck und Northeim zusammen. Künftig werden Patienten zu Bereitschaftsdienstzeiten in Northeim versorgt, schon ab dem 01. Februar. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung mit. Die Entscheidung kritisieren mehrere Lokalpolitiker in Einbeck, zum Beispiel die Kandidaten für das Bürgermeisteramt René Kopka (SPD) und Antje Sölter (CDU). Auch die Kreistagsfraktion der SPD im Landkreis Northeim drückt ihr Missfallen über die Entscheidung aus. Als zentralen Grund gibt die Kassenärztliche Vereinigung geringer werdende Patientenzahlen an. Die Versorgung von Patienten aus Einbeck zu Bereitschaftszeiten findet nun künftig in der Northeimer Albert-Schweizer-Klinik statt. Diese ist von Einbeck ungefähr 20 Minuten entfernt.