Geschrieben von Frank Dullweber
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Etwa 130 Menschen haben gestern gegen die wöchentliche Versammlung des als rechts geltenden "Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen" in Duderstadt demonstriert. Auf der Gegendemo vor dem Duderstädter Rathaus berichteten unter anderem Schülerinnen des Eichsfeld-Gymnasiums über ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Flüchtlingshilfe. Die Mädchen hätten klar gemacht, dass der „Freundeskreis“ nicht in ihren Namen spricht, so der Organisator der Protestkundgebung, Dirk Glowatz. Um die Proteste weiter zu vernetzen, soll am Mittwoch (Kreisvolkshochschule Duderstadt, 20 Uhr) ein öffentliches Bündnis gegründet werden. Die Einladung stammt von den Grünen, der SPD und der Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger. Kirchen, Gewerkschaften, Stadtverwaltung, Vereine, Verbände und Parteien sollen „deutlich gegen Rechts aktiv werden“, so der Wunsch der Veranstalter.