Obere-Masch-Straße: Hausbesetzer planen dauerhaften Wonhraum für 20 Flüchtlinge
Die Hausbesetzer des ehemaligen DGB-Hauses in der Oberen-Masch-Straße wollen in dem Bürogebäude dauerhaften Wohnraum für etwa 20 Flüchtlinge schaffen. Das gaben die Aktivisten gestern bei einem Neujahrsempfang bekannt. "Es gibt ungefähr 25 Räume, die quasi nutzbar sind", so einer der Besetzer. In den bewohnbaren Räumen soll pro Zimmer nicht mehr als ein Flüchtling wohnen. Die Besetzer planen außerdem das Haus weiter als politisches und kulturelles Zentrum zu etablieren. Unter anderem soll ein Cafe entstehen. Auch die Fluchthilfe, die Flüchtlingen zugute kommt, die am Göttinger Bahnhof stranden, soll ausgebaut werden. Das Haus an der Oberen-Masch-Straße gilt bereits seit zwei Monaten als besetzt. Wie lange der Zustand noch anhält, ist unklar. Der DGB hat angekündigt, das ehemalige Bürogebäude für eigene Sozialwohnungen nutzen zu wollen.