Geschrieben von Frank Dullweber
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Geowissenschaftler der Universität Göttingen untersuchen in zwei neuen Projekten die klimatischen Schwankungen während der Frühzeit der Erde vor etwa 4,5 Milliarden bis 500 Millionen Jahren. Sie erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse über die Klimageschichte und die Entwicklung der Erde insgesamt. „Wir wollen versuchen, Licht in das Dunkel der Frühzeit der Erde zu bringen“, so der Projektleiter Andreas Pack von der Uni Göttingen. In diese Zeit fallen zum Beispiel Großereignisse wie die Bildung des Mondes, das Auftreten erster Ozeane und Kontinente, die Bildung gigantischer Erzlagerstätten und die Entstehung des Lebens. Die Projekte werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit insgesamt 2,3 Millionen Euro gefördert. Die Unterstützung läuft zunächst über drei Jahre.