Göttinger Linke warnt vor dem Ausspielen von Arbeitslosen gegen Flüchtlinge
Die Wählergemeinschaft Göttinger Linke warnt vor dem Ausspielen von Erwerbslosen gegen Flüchtlinge. Hintergrund sind die Haushaltsplanungen des Bundesarbeitsministeriums. Laut der Wählergemeinschaft sollen die Mittel für die Eingliederung Erwerbsloser im Kreis Göttingen um 500.000 Euro gekürzt werden. Gleichzeitig sollen die Mittel für die Qualifizierung von Flüchtlingen um 300.000 Euro aufgestockt werden. Diese Verschiebung ist für die Göttinger Linke Politik auf dem Rücken von Menschen, die gleichermaßen der Unterstützung und Förderung bedürfen. „Dem Versuch, Menschen gegeneinander auszuspielen, werden wir nicht tatenlos zusehen“, so die Wählergemeinschaft. Schon Göttingens Landrat Bernhard Reuter hatte in einem Schreiben an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles von einer "Gefahr für den sozialen Frieden" gesprochen.