Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler wird Mitglied im Untersuchungsausschuss zu den so genannten Cum-Ex-Geschäften. Das teilte Güntzler heute mit. Bei den Cum-Ex-Geschäften ging es darum, bei Steuererstattungen nach Auszahlung von Aktiendividenden zwei Mal Geld zu kassieren, obwohl nur einmal rechtens gewesen wäre. Diese Praxis soll von 1999 bis 2012 gängig gewesen sein. .„Wenn es so ist, dass über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren Milliarden Euro am Fiskus vorbeigeschleust wurden, müssen wir das wissen“, so Güntzler wörtlich. Das Thema sei hochkomplex, so der Bundestagsabgeordnete weiter. Acht Mitglieder werden im Untersuchungsausschuss sitzen, der ab Mitte Februar seine Arbeit aufnehmen soll. Er wurde auf Antrag der Bundestagsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke ins Leben gerufen.