Geschrieben von Frank Dullweber
Datum:
Der Stadtverband der Jungen Union Göttingen fordert von der Göttinger Stadtverwaltung und Kommunalpolitik, dass sich diese stärker für die Ansiedlung neuer Industrien engagieren. Anlass für diese Aufforderung ist der neue 35.000 Quadratmeter große Gewerbepark bei Lütgenrode in Nörten-Hardenberg. „Der Flecken Nörten-Hardenberg hat die Chancen eines Gewerbeparks erkannt. Göttingen muss nachziehen“, fordert JU-Vorstandsmitglied Simeon Atkinson. Als größten Vorteil sehen die Jungpolitiker die anfallenden Gewerbegebühren. „Ein neuer Gewerbepark bedeutet mehr Geld, das zum Wohl der Einwohner eingesetzt werden kann“, erklärt der Göttinger JU-Vorsitzende Dominic Steneberg. Bei der Art der Unternehmen haben die Jungpolitiker klare Vorstellungen. Große Verbrauchermärkte, die das Angebot der Innenstadt duplizieren, müssten im Interesse der zahlreichen Einzelhändler vermieden werden. Als positives Beispiel nennt der CDU-Nachwuchs die geplanten Möbelhäuser an der A7 in Höhe der Abfahrt Göttingen.