Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Göttinger CDU/FDP-Ratsgruppe fordert mehr Polizeibeamte im Einsatz. Nur noch drei statt bisher sieben Kontaktbeamte sollen künftig ihren Polizeidienst in Göttingen verrichten. Die Polizeiführung begründet das mit den niedrigeren Richtwerten auf Landesebene und einer beabsichtigten Stärkung des Einsatz- und Streifendienstes. Die Göttinger Politiker befürchten bei einer Reduktion eine Schwächung der gefühlten Sicherheit in der Bevölkerung und dazu einen deutlichen Verlust der Bürgernähe und der Akzeptanz der Polizei insgesamt. „Nach meinem Verständnis ist ein Kontaktbeamter nicht nur ein freundlicher Schülerlotse, der für eine halbe Großstadt zuständig ist, vielmehr ist er ein Polizeibeamter, der regelmäßig in überschaubaren Stadtbezirken unterwegs ist, Missstände direkt registriert, viele Menschen persönlich kennt und vor allem beratend und helfend tätig ist für fast alle Altersgruppen vom Kinder- bis zum Seniorenalter“, so der stellvertretende Vorsitzende der CDU/FDP-Ratsgruppe, Marcel Pache. In weiteren Gesprächen mit der Polizeiführung wollen die Politiker versuchen, die Arbeit der Kontaktbeamten auch in Zukunft zu gewährleisten. Interfraktionell befindet sich eine Ratsresolution zu diesem Thema in der Abstimmung, die die CDU/FDP-Gruppe mittragen wird.