FDP-Abgeordneter Christian Grascha kritisiert angedachte Obergrenze für Bargeldzahlungen
Der Einbecker FDP-Abgeordnete Christian Grascha kritisiert die angedachte Obergrenze für Bargeldzahlungen. „Wer das Bargeld begrenzen oder abschaffen will, der kriegt keine neue Sicherheit, sondern der schränkt für jeden Einzelnen die Freiheit weiter massiv ein“, so Grascha. Er bezweifelt vor allem die Gründe für die Neuregelung. Laut Bundesregierung wolle man so unter anderem die Terrorfinanzierung bekämpfen. Grascha vermutet dahinter eher eine gewünschte „Totalüberwachung des Staates“ und damit einen Angriff auf die Grundrechte. In zwölf europäischen Staaten existiert eine derartige Bargeld-Obergrenze bereits. In Italien liegt sie zum Beispiel bei 3.000 Euro. In Frankreich bei 1.000 Euro.