Die Northeimer Kreis-FDP bewertet Wahlausgang für Landratskandidat Jörg Richert positiv
Die Northeimer Kreis-FDP bewertet den Wahlausgang für den von ihnen unterstützten unabhängigen Landratskandidaten, Jörg Richert, positiv. Kreisvorsitzender Christian Grascha wörtlich: „Aus dem Stand über 26 Prozent der Wähler zu gewinnen, ist mehr als respektabel und ein tolles Ergebnis. Immerhin haben wir im Grunde auf Augenhöhe mit den beiden großen Parteien SPD und CDU gearbeitet, obwohl diese einen deutlich höheren, vor allem finanziellen, Aufwand betrieben haben.“ Das Ziel, die Stichwahl zu erreichen, sei zwar verfehlt worden, dennoch könne man zufrieden sein. Besorgt war der Vorstand aber über die Entwicklung der Wahlbeteiligung von knapp 40 Prozent. „Eine Wahl ist nur dann eine Wahl, wenn die Wählerinnen und Wähler auch Unterschiede in den Persönlichkeiten und den politischen Vorstellungen erkennen. Hier dürfen die Parteien und auch die Kandidaten keine Scheu vor dem Diskurs haben. Der gehört in einer Demokratie dazu“, so Grascha weiter. Ob seine Partei eine Empfehlung zu Gunsten einer der beiden Kandidaten aussprechen wird und wenn ja, für wen, werde spätestens Mitte der nächsten Woche entschieden. Am 13. März wird dann entweder Astrid Klinkert-Kittel von der SPD die neue Landrätin oder Bernd von Garmissen von der CDU neuer Landrat des Landkreises Northeim werden.
v.l. Torge Gipp, Dr. Reinhard Binder, Marion Villmar-Doebeling, Reiner Jordan, Hans-Martin Glasing, Jörg Richert, Burkhard Grube, Christian Grascha, Dr. Christian Eberl, Eckhard Ilsemann und Irnfried Rabe. (Bild: Kreis-FDP Northeim)