Geschrieben von Anna Schmerbeck
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Heute war im Landgericht der erste Verhandlungstag im Falle einer Vergewaltigung. Dem 37-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, seine damalige Geliebte am 22. Mai 2014 geschlagen und vergewaltigt zu haben. Des Weiteren soll er ihr Handy auf dem Boden zertrümmert und sie über einige Stunden in seinem Zimmer festgehalten haben. Die Zeugin schilderte den Verlauf des Abends ganz genau, während der Angeklagte den ganzen Prozesstag schwieg. Sie berichtete, dass sie die Beziehung wegen eines anderen Mannes endgültig beenden wollte. Im Verlauf des besagten Abends soll er sie mehrfach mit der flachen Hand im Kopfbereich geschlagen haben. Dann zog er sie aus und hatte ohne ihr Einverständnis Sex mit ihr. Sie ließ es jedoch zu, da sie noch mehr Schläge und Wutausbrüche befürchtete. Außerdem wurden am ersten Prozesstag noch drei weitere Zeugen verhört. Am Dienstag wird die Verhandlung fortgesetzt.