Geschrieben von Jeanine Rudat
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Das Boat People Projekt und das Ehepaar Lohmeyer haben am Samstag den 18. Göttinger Friedenspreis erhalten. Das Ehepaar wurde für ein Rockfestival ausgezeichnet, das seit neun Jahren auf seinem Privatgelände stattfindet. Sie veranstalten das Festival, so Birgit Lohmeyer im StadtRadio-Interview, um Flagge gegen die in ihrem Dorf wohnhaften Neonazis zu zeigen. „Es zeigt immer dann Wirkung, wenn uns Menschen zum Beispiel bei dem Festival besuchen und sich vor Ort informieren können, wie es aussieht, wenn ein Ort von Nazis besiedelt wird, weil die zieren sich ja nicht das Dorf auch zu dekorieren und ihren Terror auszuüben und Leute einzuschüchtern und zu beschimpfen. Insofern ist es eine öffentlichkeitswirksame Wirkung, die wir erzielen mit unseren Veranstaltungen, die wir durchführen.“ Außerdem ausgezeichnet wurde das Boat People Projekt. In dem Theaterensemble spielen Menschen aus unterschiedlichen Nationen, darunter auch Flüchtlinge, mit. Für die Juroren des Friedenspreises war die, so wörtlich „intelligente Verknüpfung von Hirn und Herz ein bedeutsamer Beitrag von gelungener Integration“.