Göttinger CDU/FDP-Ratsgruppe setzt sich weiter für Erhalt von Kleingärten ein
Die Göttinger CDU/FDP-Ratsgruppe setzt sich zusammen mit den Nutzern weiter für den Erhalt ihrer Kleingärten ein. Die Göttinger Grünen hatten vorgeschlagen, Kleingärten in Bauland zu verwandeln. „Warum ausgerechnet die Grünen so Front gegen die Kleingärtner beziehen, ist wohl nur mit total überholten Vorurteilen zu erklären“, sagt Hans-Georg Scherer, Vorsitzender der CDU/FDP-Ratsgruppe. Laut Helmut Papke, dem 1. Vorsitzenden des Göttinger Bezirksverbandes mit 21 Vereinen und rund 2.000 Mitgliedern, hätten Kleingartenanlagen eine große Bandbreite an ökologischen wie auch sozialen Funktionen. Neben vielen Familien mit Migrationshintergrund würden sich viele junge Familien für einen Kleingarten interessieren und dies ganz bewusst nicht nur als Grillwiese und Kinderspielplatz nutzen, sondern auch zum Anbau möglichst unbelasteter sauberer Lebensmittel für die eigene Familie. „Die Zahlen für benötigte Wohnungsneubauten in Göttingen sind durch eine Aktualisierung der letzten Untersuchung deutlich nach oben gerutscht – und da sind die Flüchtlingsunterkünfte als solche noch gar nicht inbegriffen.“, erklärt Hans Otto Arnold, planungspolitischer Sprecher der CDU/FDP-Gruppe. Er ist sich sicher, dass im Stadtgebiet mit etwas mehr Kreativität und Flexibilität, der Überarbeitung wie auch der Neufassung von Bebauungsplänen in den nächsten Jahren genügend Flächen für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden können ohne die Kleingartenflächen anzugreifen.