Geschrieben von Jeanine Rudat
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Der Stadtsportbund Göttingen hat heute sein Projekt Sport Vereint vorgestellt. Ziel des Projekts ist es, Langzeitarbeitslosen im Alter von 20 bis 60 Jahren, besonders Menschen mit Migrationshintergrund und Alleinerziehende, eine einjährige, kostenlose Mitgliedschaft in einem Sportverein zu ermöglichen. In Kooperation mit Jobcentern und Sportbünden aus Niedersachsen sollen so innerhalb von drei Jahren bis zu 1.500 Arbeitslose vermittelt werden. Hans-Jürgen Mack von der Sportförderung des Stadtsportbundes sieht den Weg der Arbeitslosen nach einjähriger Mitgliedschaft noch nicht beendet. „Wir möchten das Projekt als Initialzündung verstanden wissen. Die sieben Dachorganisation der Kreissportbünde sind angeregt Übungsleisterausbildungen anzubieten, dass also über das Konsumverhalten im Sportverein hinaus Langzeitarbeitslose motiviert werden eine Übungsleiterausbildung oder eine Jugendleiterausbildung zu machen.“ Bevor es jedoch soweit kommt, sollen die Arbeitslosen laut Mack durch die aktive Betätigung an einen geregelten Alltag und feste terminliche Verpflichtungen gewöhnt werden.

Andreas Gruber (Vorsitzender SSB Göttingen) und Hans-Jürgen Mack von der Sportförderung des Stadtsportbundes (Bild: Jan-Niklas Griese)