Göttingen: CDU/FDP-Ratsgruppe fordert schnellere Umstellung auf Elektro-Busse
Die CDU/FDP-Ratsgruppe fordert eine schnellere Umstellung von Diesel- auf Elektro-Busse in Göttingen. Als Vorbild nennen die Parteien die Stadt Hannover. Dort wurden vor kurzem die ersten E-Busse eingeführt. „Im Aufsichtsrat der GöVB werde ich mich weiterhin für ein schnelleres Umschwenken auf die mit Abstand umweltfreundlichste Beförderungstechnik im ÖPNV einsetzen“, erklärt Hans-Georg Scherer, Vorsitzender der Ratsgruppe und gleichzeitig auch Vorsitzender des Umweltausschusses. Seiner Meinung nach liegt das Problem nicht an der Ausgereiftheit der Technik, sondern an der kritischen Haltung der Göttinger Verkehrsbetriebe. Mit dem Hinweis auf fehlende Infrastruktur könne der Einstieg auf die E-Technik locker auf den St.-Nimmerleinstag verschoben werden, heißt es von Seiten der Ratsgruppe. Einen entsprechenden Antrag zur Umstellung auf E-Busse hatten CDU und FDP bereits im Juli letztens Jahres in den Rat eingebracht. Aktuell liegt der Vorschlag im Bau- und Planungsausschuss. Erst am Montag hatten die Göttinger Verkehrsbetriebe eine Förderung von 3,7 Millionen Euro vom Land Niedersachsen bekommen. Von dem Geld sollen 14 Dieselbusse gekauft werden.