Bei den gefundenen Fliesenstücken in der Groner Straße handelt es sich definitiv um Objekte aus dem 14. Jahrhundert. Das gab die Uni jetzt bekannt. Man habe die einzelnen Stücke sorgfältig gereinigt und Rückstände in den Fugen untersucht, erklärt Hendrik Meiborg vom archäologischen Institut der Uni Göttingen. Die Fliesen stammen demnach aus Norditalien. Die Wissenschaftler vermuten, dass sie Teil eines ehemaligen Klosterbodens waren. „Diesen gilt es nun zu finden“, erklärt Meiborg. Die Bauarbeiten in der Groner Straße werden an dieser Stelle vorerst ruhen. Die Bauarbeiter haben den entsprechenden Teil bereits abgedeckt. Am Montag wollen die Archäologen Zelte aufbauen und mit den Ausgrabungen beginnen. Die Arbeiten sollen dann etwa sechs Monate andauern. Der Bekleidungsladen KiK und das benachbarte Antiquariat können in dieser Zeit nicht betreten werden.
APRIL, APRIL!
Groner Straße: Uni bestätigt Echtheit der Fliesenstücke - Bau verzögert sich um 6 Monate
Bauarbeiter haben die Fundstelle bereits abgedeckt (Foto: Dullweber)