Geschrieben von Mathilde Lemesle
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In Göttingen wird am Donnerstag der Startschuss für ein Forschungsprojekt über die Mongolei gegeben. 20 Wissenschaftler treffen sich in der Universität Göttingen zu der internationalen Konferenz „Mobilität und Immobilität in der Mongolei“. Während der Konferenz werden aktuelle Forschungen zum gesellschaftlichen Wandel in der Mongolei vorgestellt. Ein hochrangiger Vertreter der mongolischen Regierung wird zum Auftakt erwartet. Das Forschungsprojekt, das mit der Konferenz beginnt, ist auf zwei Jahre angesetzt. Es beschäftigt sich mit dem Phänomen des gesellschaftlichen Wandels in der Mongolei unter ethnologischen, philologischen und religionswissenschaftlichen Aspekten. Neben der Universität Göttingen nehmen die Universitäten Bern und Bonn, die Ludwig-Maximilian-Universität in München sowie das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle teil. Das mongolische Ministerium für Erziehung, Wissenschaft und Kultur unterstützt das Projekt finanziell. Nach Angaben der Universität Göttingen ist Göttingen ein Zentrum der deutschsprachigen Mongolistik. 20.000 Titel mongolischer Literatur seien dort zu finden. Die Konferenz dauert zwei Tage und findet in der Universitätsbibliothek statt.