Geschrieben von Mathilde Lemesle
Datum:
Die Junge Union Göttingen kritisiert die Stadtverwaltung Göttingen, sie habe mit einigen Verkehrsmaßnahmen den Busverkehr verlangsamt. Nach Messungen der Göttinger Verkehrsbetriebe erreichen die Busse eine durchschnittliche Fahrplangeschwindigkeit von 16 km/h. Vergleichbare Städte hätten ein Wert von 18 bis 20 km/h. Simeon Atkinson sagte dazu: „Der GöVB kann kein Vorwurf gemacht werden. Dass Göttingen im Vergleich unterdurchschnittlich abschneidet, liegt nicht nur an der verhältnismäßig höheren Dichte an Haltestellen, sondern vor allem an vielen kleinen Verkehrsmaßnahmen, die die Busse in jüngerer Vergangenheit weiter verlangsamt haben.“ Die Junge Union Göttingen nennt als Beispiel die neuen Tempo-30-Zonen in der Hannoverschen Straße und am Kreuzbergring, den Abbau von Grünen Pfeilen sowie die Fahrbahnverengung in der Godehardstraße. Die Maßnahmen seien einzeln kaum bemerkbar, in der Summe würden sie aber deutliche Verzögerungen verursachen. Die Junge Union fordert, dass jede neue negative Maßnahme mit einer entlastenden Maßnahme ausgeglichen werden müsse.