Geschrieben von Frank Dullweber
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Das Saatgutunternehmen KWS aus Einbeck konzentriert sich vollständig auf die Hybridkartoffelzüchtung und verkauft das herkömmliche Pflanzkartoffelgeschäft. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. „Die Hybridzüchtung von Kartoffeln und die entsprechende Vermehrung durch Saatgut anstelle von Knollen stellt einen vollständig neuen und gleichzeitig vielversprechenden Ansatz dar, der gegenüber der herkömmlichen Kartoffelzüchtung beträchtliche Vorteile aufweist“, erklärt Peter Hofmann, Vorstandsmitglied der KWS SAAT SE. Bei der Hybridzüchtung werden zwei Inzuchtlinien gekreuzt, um noch ertragreichere Nachkommen zu züchten. Bereits seit 2011 ist das Einbecker Unternehmen in diesem Bereich tätig. In dieser Zeit habe man bereits „bedeutende Fortschritte erzielt“, so Hofmann. Das herkömmliche Pflanzkartoffelgeschäft verkauft KWS an ein Unternehmen aus den Niederlanden. Dazu gehört das Sorten- und Zuchtmaterial für Kartoffeln zur Herstellung von Pommes frites und Chips sowie für Speisekartoffeln für traditionelle Exportmärkte. Die Verträge wurden gestern unterzeichnet. Der Abschluss der Übernahme wird bis Mitte 2016 erwartet. Über die Kosten der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart.