Landkreis Göttingen: Landrat und Bürgermeister diskutierten über Fusion und Flüchtlinge
Landrat Bernhard Reuter und die Bürgermeister haben auf ihrem letzten Treffen im bisherigen Landkreis Göttingen über die Kreisfusion und die Flüchtlingssituation gesprochen. Drei Stunden tauschten sie sich die mit der Spitze der Kreisverwaltung aus. Mit Blick auf die künftige Kreisfeuerwehr machten die Städte und Gemeinden deutlich, dass neben der ehrenamtlichen Struktur mittelfristig auch die Bedarfsplanung sowie die Frage der hauptamtlichen Betreuung der Feuerwehren durch die Kreisverwaltung auf der Agenda stehen. Zweites beherrschendes Thema war die Flüchtlingssituation. Derzeit seien 573 Flüchtlinge und zusätzlich 260 unbegleitete minderjährige Ausländer im Landkreis untergebracht, so Reuter. Angesichts aktuell gesunkener Flüchtlingszahlen sprach er von einer „Phase des Luftholens“. Gleichzeitig stimmte er die Hauptverwaltungsbeamten auf künftige Herausforderungen ein: „Die Integration ist eine komplexe und langfristige Aufgabe, die uns über Jahre begleiten wird.“ Die nächste Gesprächsrunde der Hauptverwaltungsbeamten findet voraussichtlich nach der Fusion mit dem Landkreis Osterode zum 1. November und damit im neuen Landkreis Göttingen statt.
HVB-Treffen (Bild: Landkreis Göttingen)