SPD Weende bezeichnet mögliche Mietpreiserhöhungen für Studenten als "fatalen Irrweg"
Die SPD Weende bezeichnet mögliche Mieterhöhungen durch das Göttinger Studentenwerk als „fatalen Irrweg“. „Angesichts der ohnehin schon sehr hohen Mieten in Göttingen wäre ein solcher Schritt das Signal an private Vermieter, ebenfalls an der Mietpreisschraube zu drehen“ befürchtet Kris Runge vom Ortsvereinsvorstand. Die Partei fordert das Stundentenwerk daher auf, derartige Pläne „schnell zu den Akten zu legen“. Gleichzeitig appelliert die SPD an die Landesregierung, die Stadt und auch die Universität, die Sorgen des Studentenwerks ernst zu nehmen. Der akute Mangel an günstigem Wohnraum könne ohne Zuschüsse nicht alleine vom Studentenwerk behoben werden. Insbesondere die Universität könne nicht jedes Semester Erfolgsmeldungen von immer mehr Studierenden verkünden und sich gleichzeitig aus der Verantwortung für deren Wohnplätze stehlen, so die SPD. Der Göttinger AStA hatte angeblich geplante Mieterhöhungen des Studentenwerks vor zwei Wochen öffentlich gemacht. Bisher bestreitet das Studentenwerk derartige Pläne. Der AStA bezeichnet das Dementi als „bewusste Fehlinformation“.