Geschrieben von Jeanine Rudat
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Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert die katholische und evangelische Kirche sowie die Deutsche Bahn auf, die Helfer der Bahnhofsmission weiter zu unterstützen. In Südniedersachsen ist die Bahnhofsmission in Göttingen und in Kreiensen präsent. Der Göttinger Pro Bahn-Sprecher Gerd Aschoff sagte anlässlich des Tags der Bahnhofsmission am Samstag wörtlich: „Wir möchten diese Missionen nicht missen. Sie erkennen soziale Probleme und leisten mit ihren ehrenamtlichen Helfern wichtige gesellschaftliche Dienste.“ Bahnhöfe seien Stätten der Begegnung, sie dürften nicht nur als wirtschaftliche Einrichtungen begriffen werden. Besonders deutlich werde dieser umfassende Aufgabenkatalog im Knotenbahnhof Kreiensen. Hier würden Fahrgäste und Zugbegleiter gerne zum Kaffee bleiben, sich Auskünfte über Anschlusszüge holen oder sich über den richtigen Bahnsteig informieren. Nachdem es in Kreiensen seit einem Jahr keine bahneigene Aufsichtsperson mehr gebe habe kurzerhand die Bahnhofsmission die Fahrgastbetreuung übernommen, so Aschoff.

Öffnungszeiten der Kreienser Bahnhofsmission (Bild: Pro Bahn)

Anlaufstelle für alle, die Hilfe brauchen: Die Kreienser Bahnhofsmission – nur echt mit Einbruchsspuren…(Bild: Pro Bahn)

Robert Schirmer und Elli Briese kümmern sich – und können viel erzählen (Bild: Pro Bahn)