Geschrieben von Jonas Rietschel
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Rund 250 Schüler haben heute Vormittag gegen die aktuelle Situation von Geflüchteten in Deutschland demonstriert. Dazu hatte die Initiative „Refugee-Schulstreik Göttingen“ aufgerufen. Mit dem Protestzug durch die Göttinger Innenstadt wollten sich die Organisatoren gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime, die verschärfte Asylgesetzgebung und die Situation an der europäischen Außengrenze aussprechen. Schulstreik-Mitorganisator Rob S. möchte mit dem Protest auch ein klares Zeichen gegen den gegenwärtigen Rechtsruck in der Gesellschaft setzen. Der Streik richtete sich auch gegen die politisch rechte Gruppierung „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“, die seit einigen Monaten im Landkreis aktiv ist. Im Hinblick auf die Kommunalwahlen im September forderten die Organisatoren eine deutliche Positionierung gegen Rassismus und eine klare Absage an die AfD.

250 Schüler demonstrierten in Göttingen (Bild: Jonas Rietschel)

250 Schüler ziehen durch die Stadt (Bild: Jonas Rietschel)