Göttinger CDU/FDP-Kreistagsgruppe fürchtet ein Defizit für fusionierten Landkreis
Die Göttinger CDU/FDP-Kreistagsgruppe fürchtet ein strukturelles Defizit für den fusionierten Landkreis. Sie bemängelt, dass es keine Unterrichtung der Kreismitglieder über die aktuelle Finanzlage des Landkreises Osterode gebe. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und finanzpolitische Sprecher Harm Adam sagte dazu: „Unsere finanzpolitischen Spielräume werden aufgrund der angespannten Haushaltslage des Landkreises Osterode deutlich enger.“ Die CDU/FDP-Kreistagsgruppe habe die Sorge, dass die Kreisumlage steigen könnte. Sie wirft Landrat Bernhard Reuter eine intransparente Finanzpolitik vor. Reuter wundert sich über diese Vorwürfe, wie er in einer Pressemitteilung schrieb. „Der Gruppe fehlt offenbar der Überblick über die Finanzsituation. Aus selektiv herausgegriffenen Zahlen eine angeblich dramatische Lage zu konstruieren ist schon eine erstaunliche Argumentation. Daraus aber auch noch den Vorwurf der Verschleierung zu machen, muss ich als irreführende Stimmungsmache zurückweisen“, so der Göttinger Landrat. Laut Reuter ist aktuell kein Defizit mehr für den Landkreis Osterode prognostiziert, sondern ein Plus von 725.000 Euro. Deshalb werde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Jahr 2016 gemeinsam ohne Fehlbetrag abgeschlossen. Reuter sicherte außerdem den Hebesatz von 50 Prozent für die Kreisumlage des neuen Landkreises zu.