Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Die Grüne Jugend Göttingen fordert ein Verbot von sexistischer und anderweitig diskriminierender Werbung. Die GJ-Mitglieder setzen sich für einen kommunalen Werberat ein, der ein Verbot auf kommunaler Ebene regulieren würde. Dieser sollte nach Wunsch der GJ unabhängig von Politik und Werbebranche besetzt sein. Außerdem sollte er Verstöße mit Bußgeldern ahnden können. Die Grüne Jugend Göttingen orientiert sich mit ihrem Vorschlag an Beispielen aus Erfurt und Berlin Friedrichshain-Kreuzberg. „Wir wollen, dass Werbung nicht einseitig "geschlechtertypische" Rollen präsentieren, Unter- und Überordnungen herstellen und vor allem nicht weibliche und auch männliche Körperteile zusammenhangslos als Blickfänger nutzen darf. Ein gesetzlich geregeltes Verbot von öffentlichem Sexismus wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung", so ein GJ-Mitglied.