Allianz für Fortschritt und Aufbruch fragt OB Köhler zur Förderung eines Antifa-Jugendcamps
Die Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA) hat einen offenen Brief an Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler geschrieben. Grund ist die städtische Förderung eines Antifa-Jugendcamps. Dieses wird von der ,,Antifaschistische Linke lnternational" (ALI) ausgerichtet. In dem Brief fragen ALFA-Landratskandidat Michael Täuber und ALFA-Kreissprecher Norbert Ullrich bei der Stadt Göttingen nach, ob dies stimme. Falls ja, rufen Sie die Stadt auf, die Förderung linksextremistischer Organisationen sofort zu beenden. „Extremisten, egal ob links, rechts oder islamistisch, verdienen keine Förderung durch die Stadt Göttingen“, so der ALFA-Sprecher Norbert Ullrich. Es könne nicht sein, dass die Stadt Göttingen gleichzeitig dasselbe linksextremistische Milieu fördert, das immer wieder mit Gewalt gegen Andersdenkende und Polizeibeamte vorgeht. Göttingens Pressesprecher Detlef Johannson bestätigte auf StadtRadio-Anfrage, dass der „Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur e.V.“ von der Stadt Göttingen in der Vergangenheit unter anderem Geld für das Jugendcamp erhalten habe. Für dieses Jahr wurde aus dem Fachbereich Kultur eine Zusage für Fördermittel in Höhe von 500 Euro zugegeben, die Entscheidung über den Antrag für den Fachbereich Jugend steht noch aus.