Fortsetzung des Mordprozesses um die chinesische Studentin am Landgericht Göttingen
Vor dem Landgericht Göttingen ist der Mordprozess um die chinesische Studentin heute fortgesetzt worden. Am vierten Verhandlungstag wurde der Obduktionsbericht vorgestellt. Aus diesem geht hervor, dass die chinesische Studentin im vergangenen Jahr durch 11 Stiche getötet wurde, die ihr vermutlich mit einem Messer zugefügt wurden. Die Ursache einer Verletzung im Genitalbereich konnte hingegen nicht geklärt werden. Außerdem wurden zwei Taxifahrer als Zeugen vernommen. Diese hatten die mutmaßliche Täterin am Tag der Tat zu einer Werkstatt in Weende und zu dem Haus des Opfers gefahren. Auch eine Freundin des Opfers wurde in den Zeugenstand gerufen. Mit ihrer Aussage wurden weitere Details aus dem Privatleben und dem sozialen Umfeld der Ermordeten bekannt. Da nach Angaben der Zeugin niemand aus dem gemeinsamen Freundeskreis Raucher war, bleibt der Ursprung eines Zigarettenstummels, der am Tatort gefunden worden war, weiter ungeklärt. Während der Verhandlung schwieg die Angeklagte weiter zu den Vorwürfen. Der Prozess gegen die Studentin wird morgen fortgeführt.