Geschrieben von Frank Dullweber
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den an der Göttinger Uniklinik angesiedelten Sonderforschungsbereich "Modulatorische Einheiten bei Herzinsuffizienz" für weitere vier Jahre. Im Zuge des Forschungsbereichs untersuchen die Göttinger Wissenschaftler Details und Zusammenhänge bei der Volkskrankheit Herzschwäche. Ziel ist es, das Krankheitsbild besser zu verstehen und neue Verfahren für eine wirksamere Behandlung zu finden. Dafür analysieren die Forscher ausgesuchte Signalwege, die die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Zellen im Herzen und kleinsten Funktionseinheiten in den Herzzellen, so genannten „funktionellen Mikrodomänen“, herstellen. „Die weitere Förderung bestätigt unser Konzept der engen wissenschaftlichen Zusammenarbeit von Klinikern mit Grundlagenwissenschaftlern. Sie ermöglicht uns, neue Verfahren zur Behandlung der Herzinsuffizienz zu identifizieren, die wir dann im Deutschen Zentrum für Herz Kreislaufforschung erstmals klinisch einsetzen werden", so der Sprecher des Sonderforschungsbereichs, Gerd Hasenfuß. Die gesamte Fördersumme für die nächsten vier Jahre beträgt rund 11,8 Millionen Euro.