Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die FDP in Northeim und Göttingen und die Göttinger CDU befürchten einen weiteren Abbau der Schulsozialarbeit. Die Göttinger FDP-Landratskandidatin Felicitas Oldenburg wörtlich: „Zwar sollen die Stellen künftig vom Land komplett finanziert werden, aber obwohl der Landtag das Geld seit September 2015 bewilligt hat, sind auch heute noch immer keine Stellen vom Kultusministerium ausgeschrieben worden. Die Schulen werden komplett alleine gelassen und wissen immer noch nicht, ob sie überhaupt eine Stelle erhalten.“ FDP-Politikerin Marion Villmar-Doebeling aus Northeim ergänzt: „Da die Stellen immer noch nicht ausgeschrieben sind, orientieren sich viele langjährige Schulsozialarbeiter inzwischen beruflich anders. Selbst mit der Aussicht, ab nächstem Jahr im Landesdienst beschäftigt zu sein, müssen sie mit einem Verdienstausfall von 20 bis 30 Prozent rechnen.“ Die Göttinger CDU/FDP-Gruppe hat sich ebenfalls für Sozialpädagogen nicht nur an Gesamtschulen ausgesprochen. In einem Ratsantrag fordert sie Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler auf, sich diesbezüglich an die Landesregierung zu wenden.