Verhandlungen im Mordfall einer chinesischen Studentin gehen in die womöglich letzte Woche
Im Fall der im letzten Oktober ermordeten chinesischen Studentin kommen neue Erkenntnisse ans Tageslicht. So konnte belegt werden, dass sich der Freund des Opfers zwischen etwa 10.30 Uhr und schätzungsweise 11.30 Uhr des Tattages beim Zahnarzt befand. Dieser Zeitraum liegt in der Tatzeit. Wie schon in vorrangegangenen Verhandlungen bekannt wurde, redete in ungefähr demselben Zeitraum eine Freundin des Opfers noch durch die Tür mit diesem Das Gespräch kam ihr dabei aber komisch vor. Zudem wurde die damalige Nachbarin des Opfers befragt. Sie beschrieb die Wände als relativ hellhörig. Sie könne sich erinnern, dass das Opfer öfter Besuch von zwei Asiatinnen hatte. Von Männerbesuch sei ihr nichts bekannt. In einer früheren Vernehmung berichtete der Freund des Opfers, dass er und das spätere Opfer gegen 23 Uhr in die Wohnung gekommen seien. Dass die Nachbarin sie nicht gehört hat, könnte auch daran liegen, dass sie zu dem Zeitpunkt schon schlief. Zudem wurde ein Polizeibeamter vernommen. Bei der Hausdurchsuchung seien ihm und seinen Kollegen einige Dinge aufgefallen. Im Mülleimer fand sich eine Messerverpackung mit Fingerabdrücken der Angeklagten. Die Stichverletzungen des Opfers passen zu dem Messer, das jedoch nicht gefunden werden konnte. Es fehlten zudem zwei Handys des Opfers und das Festnetztelefon, wovon zwei später gefunden werden konnten. Zudem fehlt eine dunkle Regenjacke. Es wird vermutet, dass sich der Täter oder die Täterin diese Jacke überzog, um die Blutspuren auf der Kleidung zu überdecken. Zudem war erneut ein mysteriöser Zigarettenstummel in der Blutlache Thema der Verhandlung. In dem Fall könnte schon diesen Freitag ein Urteil fallen.