Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Niedersächsischen Landesforsten haben im Blühwiesental bei Sievershausen 1.000 Meter Stacheldrahtzaun entfernt. Denn dieser gefährde nicht nur Weidetiere sondern auch Greifvögel wie den Uhu, so Förster Armin Ristau. Uhus können sich im Weidestacheldraht verfangen und verletzen. Außerdem kann Stacheldraht auch Wildsäugetiere gefährden. Dort, wo Tiere eingezäunt gehalten werden oder Bachläufe vor Trittschäden geschützt werden sollen, setzen die Landesforsten auf einen Draht aus Knotengeflecht oder einen Elektrozaun. Knotengeflecht-Draht schützt junge Bäume im Wald vor Wildverbiss und gefährdet keine Greifvögel.

Die Mitarbeiter Hubert Ziegeler (links) und Tobias Wilhelmsen entfernen die nicht mehr benötigte Stacheldrahteinzäunung um das Wiesental. Die Eichenpfosten bleiben als Kleinbiotope für Moose, Flechten, Insekten und Vögel in der Fläche stehen. (Bild: Armin Ristau / NLF)

Blühwiesental bei Sievershausen (Bild: Armin Ristau / NLF)