Geschrieben von Jeanine Rudat
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Bundespräsident Joachim Gauck hat gestern im Schloss Bellevue das Göttinger Hainberg-Gymnasium als besonders engagierte Schule im Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik ausgezeichnet. Mit ihren Aktivitäten, wie der Schülerfirma „Macadamiafans Göttingen“, die biozertifizierte Macadamia-Nüsse aus Kenia verkauft oder dem Schulaustauschprojekt mit einer Pestalozzi-Schule in Bolivien setze die Schule das Motto des aktuellen Wettbewerbs „Unterschiede verbinden – Gemeinsam einzigartig!“ seit vielen Jahren um, so die Jury. Dabei würden der Bezug zu nachhaltigen Entwicklung und der Wille zum Perspektivwechsel stets die treibende Kraft bilden. Die entwicklungspolitischen Projekte der Schule seien im regulären Unterricht verankert, würden aber auch in der Region sichtbar werden. 5.000 Euro und die Unterstützung eines Schüleraustauschses mit einem Entwicklungsland erhält das HG dafür. „Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“, der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik, findet alle zwei Jahre statt und ging in diesem Jahr in die siebte Runde. Ziel ist es, den Lernbereich Globale Entwicklung im Schulunterricht zu verankern und Kinder und Jugendliche für Themen der „Einen Welt“ zu sensibilisieren und zu aktivieren. 42.000 Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen haben in diesem Jahr insgesamt 627 Wettbewerbsbeiträge eingereicht.

Schulpreis für das Hainberg-Gymnasium Göttingen (Bild: Patrick Meinhold)