Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums übersetzen Texte von Barbara
Im Rahmen der „Barbara 1964“-Ausstellung im Städtischen Museum in Göttingen haben gestern Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums von ihnen übersetzte Texte vorgestellt. Die Neuntklässler haben Barbaras Lied „Göttingen“, ihre Biografie und die Chronologie ihrer Beziehung zu Göttingen übersetzt. Im Sommer 1964 kam Barbara erstmals nach Göttingen. Im Garten des Jungen Theaters verfasste sie ihr bekanntes Lied über die Universitätsstadt. Sie wollte damit ausdrücken, dass sie an eine deutsch-französische Freundschaft glaubt. Nach einer schweren Vergangenheit sollten die Länder sich aussöhnen. Die Übersetzungen wurden von deutschen und französischen Schülern durchgeführt. Welchen Eindruck das Projekt bei ihnen hinterlassen hat, dazu die Schülerinnen Pauline Jung und Alissa Heyroth: „Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, obwohl wir zeitlich wirklich eingeschränkt waren, weil wir auch in der Endphase für die Zeugnisse waren. Aber es hat wirklich Spaß gemacht, das zu übersetzen quasi mit meiner Austauschpartnerin, weil man dann auch neue Wörter lernt. Und von der Sprache noch mehr mitbekommt. Also ich würde jetzt auch, wenn keine Ferien wären, noch mehr vom Text übersetzen. Und noch mehr Zeit investieren, weil es wirklich Spaß gemacht hat.“ Wer die Übersetzungen von Barbaras Leben begutachten will, kann sie im Tapetensaal des Städtischen Museums Göttingen finden. Andere Ausstellungswerke zu ihrem Leben befinden sich ebenfalls im Museum.
Barbara-Ausstellung (Bild: Anja Silbe)