Linke und Piraten bedauern Ausscheiden der Ehrenamtlichen im Göttinger Spendenzentrum
Die WählerInnengemeinschaft Göttinger Linke bedauert das Ausscheiden der ehrenamtlichen Mitarbeiter im Göttinger Spendenzentrum in der Robert-Bosch-Breite. Sie fordert von der Verwaltung ein Umdenken im Verhältnis zu den Ehrenamtlichen und mehr Sensibilität. Dazu Gerd Nier wörtlich: „Im Verhältnis Hauptamtliche/Ehrenamtliche gilt nun mal nicht das Prinzip Vorgesetzte und Untergebene. Kooperation, Transparenz, Diskussion und gegenseitiger Respekt sind gefragt statt Weisungen, einseitigen Beschlüssen und deren ultimativer Verkündung.“ Auch die Göttinger Piraten sehen das Abspringen von immer mehr freiwilligen Helfern in der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit mit großer Sorge. Die Ratsfraktion Antifaschistische Linke fordert die Ehrenamtlichen stärker mit einzubeziehen. Die sechs Helfer des Spendenzentrums haben vergangene Woche ihren Rücktritt bekannt gegeben. Sie begründeten dies mit Differenzen mit der hauptamtlichen Leitung. Außerdem beklagten sie „Informationslücken sowie nicht eingehaltene Zusagen“ der Stadtverwaltung und der Leitung. Die Stadt wies die Vorwürfe zurück. Nicht alle Wünsche hätte man so umsetzen können. Die Arbeit im Spendenzentrum übernehmen ab jetzt drei Frauen aus Frankreich im Rahmen ihres Zivildienstes.