Einbecker FDP-Politiker Grascha fordert zusätzliche Integrationsmittel für Kommunen
Der Einbecker FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha fordert zusätzliche Integrationsmittel für die Kommunen. Bund und Länder hatten sich am Donnerstag auf einen Kompromiss zur Übernahme der Integrationskosten durch den Bund geeinigt. Das bedeutet, dass Niedersachsen nach Angaben der Staatskanzlei etwa 190 Millionen Euro jährlich zusätzlich für Integrationsmaßnahmen erhält. Nach Angaben der Landesregierung sind diese Mittel zum größten Teil bereits in der Haushaltsaufstellung für Maßnahmen eingeplant gewesen. Übrig bleiben demnach 130 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre für zusätzliche Maßnahmen. Grascha fordert, dass dieses Geld dort eingesetzt werden soll, wo es am dringendsten benötigt werde. Es gebe zum Beispiel an vielen Schulen im Land immer noch keine Sprachförderung für Flüchtlingskinder. Dabei könne nur über eine möglichst gute Sprachförderung von Beginn an Integration auch wirklich gelingen, so Grascha.