Primatenzentrum setzt Transplantationsforschung im Rahmen eines Verbundprojekts fort
Das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen beteiligt sich weitere vier Jahre an einem Verbundprojekt zur Transplantationsforschung. In dem interdisziplinären Forschungsverbund arbeiten zahlreiche Experten daran, funktionstüchtige Zellen oder sogar ganze Organe von Tieren für die Behandlung von Menschen zu nutzen. Das Primatenzentrum in Göttingen will zusammen mit Kollegen aus Hannover, München und Dresden die Transplantation von Schweineherzen und insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse an verschiedenen Affenarten erforschen. Ziel ist es, die immunologischen Bedingungen und Methoden der Übertragung zu verbessern. Schon in der vergangenen Förderperiode konnten Organe und Gewebe aus genetisch veränderten Schweinen gewonnen werden, die die Immunreaktion im Menschen deutlich reduzieren. Das gesamte Verbundprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bis 2020 mit 15 Millionen Euro gefördert. Das Deutsche Primatenzentrum erhält davon rund 1,5 Millionen Euro.