Geschrieben von Frank Dullweber
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Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) appellieren an den Göttinger Handel und die Gastronomie, vermehrt auf wiederbefüllbare Kaffeebecher zu setzen. „Bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von jährlich 60 Einwegbechern wurden in Göttingen im vergangenen Jahr rund 7.647.300 Becher als Abfall erzeugt. Das ist schon eine Hausnummer“, so Maja Heindorf von den Entsorgungsbetrieben. Laut GEB sei die Befüllung von kundeneigenen mitgebrachten Bechern rechtlich nicht verboten. Die mitgebrachten Becher müssten allerdings auf Sauberkeit und Fremdköper überprüft werden und die Deckel müssten vom Kunden selbst abgenommen und aufbewahrt werden. Unter Beachtung der hygienisch einwandfreien Befüllung würde auch das Veterinär- und Verbraucherschutzamt für den Landkreis und die Stadt Göttingen keine Bedenken erheben, erklärt Heindorf. In ganz Deutschland werden nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe stündlich etwa 320.000 Coffee-to-go-Becher verbraucht.

Wiederbefüllbare Kaffeebecher der Göttinger Entsorgungsbetriebe (Bild: GEB)

Göttinger Entsorgungsbetriebe verteilt wiederbefüllbare Kaffeebecher (Bild: GEB)