Jusos und Grüne Jugend sehen "massives Nazi-Problem" in Göttingen
Die Jusos und die Göttinger Grüne Jugend warnen vor einem "massiven Nazi-Problem" in Göttingen. Hintergrund ist die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Im ersten Quartal 2016 wurden demnach in Göttingen mindestens 27 rechtsextreme Straftaten verübt. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Jungpolitiker fordern, rassistischer und nationalistischer Hetze auch im Kommunalwahlkampf geschlossen entgegenzutreten. In einer Pressemitteilung rufen sie sogar dazu auf, extrem rechte Aufmärsche und Veranstaltungen durch Mittel des zivilen Ungehorsams zu blockieren und zu verhindern. Als Gefahr sehen die Jungpolitiker vor allem eine offensichtliche Zusammenarbeit zwischen rechten Verbindungsstudenten und den Parteien AfD und NPD.