Online-Banking: Northeimer und Osteroder werden Opfer der Betrugsmasche Phishing
In den Landkreisen Northeim und Osterode sind in den letzten Wochen mehrere Online-Banking-Nutzer Opfer der Betrugsmasche Phishing geworden. Innerhalb weniger Tage wurden der Polizei fünf Fälle mit einem Gesamtschaden von rund 24.000 Euro gemeldet. Die Fälle haben alle dasselbe Grundmuster. Die Computer oder Smartphones der Betroffenen wurden mit einem Virus infiziert. Diese Schadsoftware sorgt dafür, dass dem Opfer beim Onlinebanking eine sehr hohe Einzahlung angezeigt wird, meist vom Finanzamt oder einem Rechtsanwalt. Der Kunde wird aufgefordert, diesen unrechtmäßig erlangten Geldbetrag zurück zu erstatten. Nach der Überweisung kann der Kunde seine normalen Online Banking-Aktivitäten fortsetzen. Erst beim nächsten Einloggen oder durch einen Anruf der Bank wird deutlich, dass es sich um einen Betrug handelt und das Geld auf einem unbekannten Konto gelandet ist. Geschädigte sollten sofort die eigene Hausbank und auch die Empfängerbank von der Transaktion in Kenntnis setzen, um den Vorfall noch zu stoppen, bevor das Geld abgehoben oder weiter geleitet wird. Um das Risiko zu minimieren, empfiehlt die Polizei einen aktuellen Virenscanner und regelmäßige Updates des Computers. Vor allem beim Öffnen von Email-Anhängen unbekannter Herkunft sollte man vorsichtig sein, so die Polizei.