Göttinger CDU-Bundestagsabgeordneter für schnellere Vermittlung von Arbeit an Asylbewerber
Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler plädiert für eine schnellere und bessere Vermittlung von Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber. Es sei nicht sinnvoll, dass Flüchtlinge teilweise über Monate hinweg zur Untätigkeit verdammt in ihren Unterkünften und Wohnungen herumsäßen, so der CDU-Politiker. Viele wollten arbeiten und dem Staat nicht mehr als notwendig zur Last fallen. Er schlage daher vor, die Möglichkeiten des Asylbewerberleistungsgesetzes auszuschöpfen, welches vorsehe, dass Kommunen für Flüchtlinge während ihrer Aufenthaltszeit Gelegenheiten zum Arbeiten vermitteln könnten. Die Stadt und der Landkreis Göttingen könnten Arbeit anbieten, die nicht im allgemeinen Markt vergeben werde, so Güntzler. Dabei gehe es ihm nicht um Jobs, die im Wettbewerb zu bestehenden Arbeitsverhältnissen stehen. Als Beispiele nannte er Hilfsarbeiten im Bereich der Landschaftspflege, des Umweltschutzes und der Werkstätten. Auch könnten laut Gesetz Arbeitsgelegenheiten innerhalb der Unterkünfte geschaffen werden. Wenn Asylbewerber einer geregelten Tätigkeit nachgingen, wäre das für beide Seiten ein Gewinn, so Güntzler. Es biete eine gewisse Alltagsstruktur und könne mögliche soziale Spannungen vermeiden.