Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Der Wahlausschuss der Stadt Göttingen musste heute überraschend vertagt werden. Darauf einigten sich die Ausschussmitglieder nach einer Prüfung der Unterlagen. Wie es zu der Entscheidung kam, erklärt der Göttinger Gemeindewahlleiter Eric Feßler. „Es war so, dass ein Punkt der Unterlagen, die wir eingereicht haben, noch mal nachzuprüfen ist, weil da eine Zahl nicht gestimmt hat, eine Eckzahl. Deshalb habe ich beschlossen, diesen Punkt noch mal nachzuprüfen. Und das war auch so, dass weitere Unterlagen, die eigentlich nicht Unterlagen des Wahlausschusses sein müssen - da habe ich es etwas zu gut gemeint – die falschen Zahlen noch enthalten haben. Nur so ist es einfach besser, dass das Verfahren wirklich nachvollziehbar korrekt und eindeutig und gut ist und das gibt mir und glaube ich alle Wählerinnen und Wähler und Mitglieder des Ausschusses ein besseres Gefühl.“ Insgesamt wurden 560 Wahlvorschläge eingereicht: 330 für den Stadtrat und 230 für die Ortsräte. Das sind 22 weniger als vor fünf Jahren. Die endgültigen Listen werden voraussichtlich bei der erneuten Sitzung des Ausschusses am Montag beschlossen.