Stadtjugendring äußert sich zu den Vorwürfen der Jungen Liberalen und der Jungen Union
Der Stadtjugendring hat sich zu den Vorwürfen der Jungen Liberalen (JuLis) und der Jungen Union geäußert. Beide Jugendorganisationen hatten sich enttäuscht gezeigt, dass eine geplante Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl abgesagt wurde. Der Stadtjugendring sagte dazu, dass es seinerseits eine Idee und einen Konzeptentwurf gäbe, eine Veranstaltung durchzuführen, die unter anderem eine Podiumsdiskussion beinhalten sollte. Dabei hätten sie den Jungen Liberalen und der Jungen Union deutlich gemacht, dass ohne deren Unterstützung bezüglich der Werbung die Diskussion nicht realisierbar sei. Aufgrund des mangelnden Engagements seitens der Jugendorganisationen der Parteien in Göttingen insgesamt könne die Veranstaltung nicht umgesetzt werden, so der Stadtjugendring. Für die Junge Union Göttingen sei diese Behauptung falsch. Sie hätten dem Stadtjugendring zahlreiche freiwillige Helfer angeboten. JU-Vorsitzender Dominic Steneberg sagte dazu: „Beim Stadtjugendring läuft es leider schon seit Jahren gar nicht rund. Die Kommunalpolitik ist dringend aufgefordert, zu prüfen inwieweit der Stadtjugendring im Bereich politischer Jugendarbeit seiner Zielvereinbarung mit der Stadt nachkommt.“ Der Stadtjugendring Göttingen ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Jugendverbände zusammengeschlossen haben, um nach eigenen Angaben die Interessen von Jugendlichen besser vertreten zu können.