Geschrieben von Isabel Pfannkuche
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Die Tierschutzorganisation Peta hat heute am Göttinger Gänseliesel auf den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Klimawandel hingewiesen. Auf einem großen Pappteller waren Pommes Frites und Erbsen aus Pappmaschee angerichtet, neben der Nahrung lag eine leichtbekleidete Frau, die das Fleisch darstellen sollte. Die Frau, Alena Thielert, Aktionskoordinatorin von Peta, war mit Kunstblut beschmiert. Die Aktion sollte auf die Klimagefährdung durch den Konsum von Fleisch aufmerksam machen. Thielert über die Aktion: „Wir von Peta sind heute in Göttingen, um mit unserer Aktion darauf aufmerksam zu machen, dass Klimaschutz auf dem Teller, bei der Wahl der Lebensmittel, beginnt. Die tierischen Produkte sind Hauptverursacher des Klimawandels und somit sprechen wir uns für eine rein pflanzliche Ernährung aus. Wir können aus Erfahrung sagen, dass solche Aktionen, sprich wenn ein bisschen Haut gezeigt wird und ein bisschen blutig, das zieht einfach viel mehr die Aufmerksamkeit auf sich. Und genau das ist eben unser Ziel, die Aufmerksamkeit auf den Zusammenhang zwischen tierischen Produkten und dem Klimawandel zu lenken.“ Indem man auf tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Milch verzichtet, könne man Treibhausgase einsparen, so Thielert. Bislang werde die Ernährung beim Kampf gegen dem Klimawandel jedoch ignoriert. Neben den Bereichen Verkehr und Energie würde die Produktion tierischer Nahrungsmittel erheblich zum Klimawandel beitragen.

Alena Thielert, Aktionskoordinatorin von Peta, bei der Aktion in Göttingen. (Bild: Isabel Pfannkuche)