Geschrieben von Norma Jean Böger
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Nach den Ausschreitungen am Rande einer Kundgebung des so genannten „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“ und von Gegenveranstaltungen Ende vergangenen Monats werden am Verwaltungsgericht Göttingen nun drei Klagen verhandelt. Diese richten sich laut den Rechtsanwälten Sven Adam und Rasmus Kahlen gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Durchsetzung der Kundgebung. Zwei der Klagen würden die gewaltsame Auflösung einer spontanen Protestkundgebung im Bereich des Düstere-Eichen-Wegs behandeln, so die Anwälte. Eine dritte betreffe das Protest auslösende Eindringen der Polizei in eine Gegenkundgebung am Albaniplatz. Bei der Kundgebung und den Gegenkundgebungen am 31. Juli waren mehrere Personen verletzt worden, darunter sechs Polizeibeamte.