Über 250 Menschen demonstrierten in Göttingen für türkische Oppositions-Partei HDP
Über 250 Menschen haben am Samstag in Göttingen für die türkische Oppositions-Partei HDP (Demokratische Partei der Völker) demonstriert. Vom Alten Rathaus aus zogen die Demonstranten friedlich durch die Innenstadt. Sie wollten auf die so wörtlich: „dramatische Lage in der Türkei aufmerksam machen“, darunter die Verhaftung von 11 Abgeordneten der pro-kurdischen Partei. Die Türkei rutsche zunehmend in die Diktatur, so der Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V., die Veranstalter der Demonstration. Sie fordern auch die Aufhebung des PKK-Verbots in Deutschland. Die Arbeiterpartei Kurdistans ist seit 23 Jahren verboten. Sie gilt als militante Untergrundorganisation.
Die Demonstranten fordern Solidarität mit der HDP (Bild: Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.)
Protest in der Göttinger Innenstadt (Bild: Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.)