Göttinger Forscher entdecken neue Ansatzpunkte für Behandlung von Lymphdrüsenkrebs
Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Lymphdrüsenkrebs entdeckt. Bisher haben junge Patienten gute Heilungschancen, bei älteren Patienten schlagen die bisherigen Standarttherapien allerdings weniger an. Die Herausforderung bei dieser Krebsart sei bisher die Ausbreitung des Lymphoms, da dieses sich nicht kontrollieren lasse. Die Forscher der UMG haben in Kooperation mit Forschern aus Brünn in der Tschechischen Republik ein Molekül entdeckt. Dieses reguliert mehrere Faktoren, die in der Wanderung von Lymphomzellen und damit für die Ausbreitung von Tumorzellen eine wichtige Rolle spielen. Mit diesen neuen Erkenntnissen können neue Behandlungsmethoden entwickelt werden. Außerdem sollen damit die Nebenwirkungen der aktuellen Therapien reduziert werden.