Geschrieben von Jeanine Rudat
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Bei einem Bürgerinformationsabend haben die Stadt Göttingen und das Göttinger Unternehmen Sartorius über die Nachnutzung ihres alten Firmengeländes nach dem Umzug ins Göttinger Industriegebiet informiert. Auf dem Gebiet zwischen der Weender Landstraße und der Annastraße sollen mehr als 300 neue Wohneinheiten entstehen. Außerdem sollen mehr Grünanlagen geschaffen werden, um damit die Aufenthaltsqualität zu steigern. Um diese Ziele zu erreichen sollen viele der Fabrikanlagen abgerissen werden, sodass nur der historische Kern erhalten bleibt. Drei Nachmieter haben sich bereits für das Gelände gefunden. Ansiedeln werden sich der SüdniedersachsenInnovationsCampus, kurz SNIC und das Start-Up Unternehmen PortaCellTec. Auch der Gesundheitscampus der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen soll dort untergebracht werden. Mit den Studiengängen Pflege- und Therapiewissenschaften sollen mehr als 60 junge Menschen auf dem Gelände studieren. Im Zentrum der Planungen sieht der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens Hamburg Team, Peter Jorzick, die Schaffung von neuem Wohnraum. „Was wir unbedingt umsetzen wollen ist, dass wir hier verschiedene Wohnungen entwickeln. Das reicht vom Mikroappartement, wo ich ein halbes Jahr oder ein paar Monate mich Einmieten kann über die kleine kompakte Wohnung von zwei Zimmern bis hin zu familiengerechten Eigentumswohnungen.“ Die Gebäude in Richtung Annastraße sollen bis Mitte 2017 und die Gebäude in Richtung Weender Landstraße bis Ende 2017 abgerissen werden. Bis Anfang 2020 soll der Wohnungsbau abgeschlossen sein.